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Lesekreis

Wir lieben Bücher – Sie auch?

Immer wieder diskutierten wir in unserer Bücherei über die gelesenen Bücher und immer wieder kam dann auch der Gedanke, einen Lesekreis in Heusweiler ins Leben zu rufen.
Wir wollen über Bücher sprechen, die uns gefallen oder auch nicht gefallen haben. Unsere Absicht ist nicht die wissenschaftliche Bearbeitung von Literatur, sondern der Austausch von persönlicher Leseerfahrung und Leseerlebnissen. Es kommt nicht darauf an, ein Buch erschöpfend zu interpretieren. Vielmehr wollen wir zur persönlichen Deutung von Literatur einladen! Jeder Teilnehmer der Runde kann Buchvorschläge einbringen, über die wir uns dann bei den nachfolgenden Terminen austauschen können.

Den Lesekreis haben wir in 2012 gegründet. Unser erstes Treffen fand im Februar 2012 statt. Seither haben wir diese Bücher „hier“ gelesen und besprochen.

Termin ist immer der erste Mittwoch im Monat.

Unser Programm

Wir werden lesen

3. Januar 2018: Karin Kalisa, Sungs Laden

Da wir im November, dem eigentlichen Termin für dieses Buch, keinen Raum zur Verfügung hatten, werden wir dieses Buch nun im Januar besprechen.

Klappentext: zum Buch

Am Anfang ist es nur eine alte vietnamesische Holzpuppe, die in der Aula einer Grundschule Kinder und Lehrer bezaubert. Noch ahnt keiner, dass binnen eines Jahres der Prenzlauer Berg auf den Kopf gestellt werden wird: Das Szene-Viertel entdeckt seinen asiatischen Anteil und belebt seine anarchisch-kreative Seele neu. Brücken aus Bambus spannen sich zwischen den Häusern, Parkraumwächter tragen Kegelhüte, auf Brachflächen grünt exotisches Gemüse, und ein Zahnarzt macht Sonntagsdienst für Patienten aus Fernost. Nachdem auf dem Dach des Bezirksamts kurzzeitig auch noch die Ho-Chi-Minh-Flagge wehte, münden die Aktionen in ein Fest, wie der Kiez noch keines erlebt hat: großes vietnamesisches Wassermarionettentheater in einem Ententeich! Vom Gemischtwarenladen des studierten Archäologen Sung nimmt all dies seinen Ausgang. Hier treffen die Schicksale ehemaliger vietnamesischer Vertragsarbeiter mit den Lebensgeschichten früherer DDR-Bürger zusammen, von hier aus wird der Kiez nicht nur mit
Obst und Gemüse, sondern auch mit dem guten Geist der Improvisation versorgt. Und siehe da: Gute Laune ist auch in Berlin möglich! Eine Utopie, natürlich. Aber eine hochgradig ansteckende.

4. Oktober 2017: Stefanie Gregg, Duft nach weiss

Klappentext:

Bulgarien 1987: Die 17-jährige Anelija will fort – raus aus den Zwängen. Auf der Ladefläche eines Lastwagens macht sie sich auf die gefährliche Reise nach Deutschland – das Land, von dem sie sich Freiheit und Unabhängigkeit verspricht. Und das Land, in das ihre Mutter ging, als Anelija fünf Jahre alt war …
10 Jahre zuvor floh der Schriftsteller Georgi Markow aus Sofia nach London. Seine Bücher sind in Bulgarien verboten und seine öffentliche Kritik des Regimes aus dem Exil wird für ihn immer gefährlicher. Markow soll für immer zum Schweigen gebracht werden.
Einfühlsam verknüpft Stefanie Gregg die Geschichten des Mädchens Anelija, aufgewachsen bei ihrer Großmutter in einem kleinen Dorf und die des Schriftstellers Georgi Markow, der 1978 Opfer des spektakulären Regenschirm-Attentats in London wurde.